Wann ist Vergesslichkeit noch normal – und wann kann mehr dahinterstecken? Mariola Wiedenhöfer, Demenzexpertin im Kaiserpalais Königswinter, spricht im Interview mit dem General-Anzeiger über mögliche Anzeichen einer Demenz, jüngere Betroffene und den Umgang mit der Erkrankung.
Den Schlüssel verlegt oder einen Namen vergessen – solche Situationen kennt fast jeder. Entscheidend ist laut Mariola Wiedenhöfer, genauer hinzuschauen, wenn Veränderungen häufiger auftreten und den Alltag beeinflussen.
Im Interview mit dem General-Anzeiger erklärt die Demenzexpertin, dass sich eine Erkrankung auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen kann. Neben zunehmender Vergesslichkeit können beispielsweise Schwierigkeiten bei der Orientierung oder Veränderungen der Persönlichkeit auftreten.
Wichtig ist dabei auch die Unterscheidung zwischen Demenz und Alzheimer: Demenz bezeichnet verschiedene Krankheitsbilder, während Alzheimer eine Form der Demenz ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Demenz betrifft nicht ausschließlich Menschen im hohen Alter. Mariola Wiedenhöfer berichtet im Interview auch von jüngeren Patientinnen und Patienten und macht deutlich: „Demenz ist keine Frage des Alters.“
Gerade deshalb ist es wichtig, Veränderungen ernst zu nehmen und bei Auffälligkeiten ärztlichen Rat einzuholen. Denn hinter Gedächtnisproblemen können auch andere Ursachen stecken.
Auch die Frage nach möglichen vorbeugenden Maßnahmen wird im Interview aufgegriffen. Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und soziale Kontakte spielen dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig gibt es keine Garantie, eine Demenzerkrankung dadurch verhindern zu können.
Das vollständige Interview mit Mariola Wiedenhöfer ist im General-Anzeiger erschienen und gibt weitere Einblicke rund um Demenz, mögliche Anzeichen und den Umgang mit der Erkrankung.