Bayrisches Gesundheitsministerium würdigt Menschen in Pflegeberufen mit einem Staatsempfang

Unternehmen | 01.08.23
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Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hat am Mittwoch, 26. Juli 2023 um 19:00 Uhr in der Residenz Würzburg die
Arbeit von Persönlichkeiten, die sich im Bereich der Pflege berufsmäßig besonderes engagieren bzw. engagiert haben, mit einem Staatsempfang in der Residenz in Würzburg gewürdigt. Darüber hinaus wurde der verstorbenen Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm und ihrer Verdienste im Bereich der Pflege gedacht. Rund 400 Persönlichkeiten aus dem professionellen Pflegebereich erhielten als Würdigung ihrer Arbeit und als Erinnerung eine Gedenkmünze mit dem Bildnis von Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm.
Unter den ausgewählten, geladenen Gästen waren auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den compassio Seniorendomizilen in Hemhofen, Coburg und dem regionalen Team: Sabrina Pietzsch, Wohnbereichsleitung und stellvertretende Pflegedienstleitung und Monika Hümmeler, Qualitätsbeauftragte aus dem Haus Heinrich in Hemhofen, Michael Kolb, Leitung Soziale Betreuung aus dem Haus Albert in Coburg und Zineb El Badraouy aus dem regionalen Qualitätsmanagement der compassio in Bayern.
Klaus Holetschek betonte: „Unsere Pflegekräfte setzen sich tagtäglich dafür ein, dass die Menschen in Bayern gut gepflegt werden – und gehen dafür viel zu oft weit über ihre Belastungsgrenze hinaus. Es ist daher essentiell, dass wir uns um diejenigen kümmern, die sich besonders für das Wohl der Pflegebedürftigen und Kranken einsetzen, denn klar ist: Die professionelle Pflege ist ein Pfeiler unserer Gesellschaft. Wir brauchen bayern- und deutschlandweit jede einzelne Pflegekraft, denn die Zahl der Pflegebedürftigen wird noch weiter steigen.“
Der Minister ergänzte: „Die Rahmenbedingungen müssen passen, damit zum einen die vorhandenen Pflegekräfte im Beruf bleiben und zum anderen mehr Menschen den Pflegeberuf ergreifen. Wir sind mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung sowie des primärqualifizierenden Pflegestudiengangs samt Stipendienprogramm bereits wichtige Schritte gegangen, um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern. Darüber hinaus werben wir seit Herbst 2022 mit der groß angelegten Imagekampagne ‚NEUEPFLEGE.bayern – Eine Ausbildung. Mehr Möglichkeiten.‘ für die generalistische Pflegeausbildung. Wir müssen aber noch mehr tun – dazu zählt für mich zum Beispiel, dass die Pflege die Anerkennung als
Gesundheitsfachberuf erhält.“ Holetschek fügte hinzu: „Die Bundesregierung muss endlich ihren Teil der Hausaufgaben erledigen. Dazu gehört eine umfassende Struktur- und Finanzreform der Pflegeversicherung. Ohne zusätzliche Steuermittel werden wir keine solide Basis
für das Megathema Pflege hinbekommen. Gleichzeitig müssen auch die Arbeitsbedingungen verbessert werden, etwa eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie verlässliche Dienstpläne. Politik und Träger müssen an einem Strang ziehen, um die Pflegekräfte in ihrem gesamtgesellschaftlich wichtigen Job zu halten.“
Bild: Das #teamcompassio mit dem bayrischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek

 

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