Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Wir befinden uns in einer besonders herausfordernden Situation. Wir tragen Sorge für die uns anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner und haben Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes geben.

Die Weltgesundheitsorganisation hat das Coronavirus zum „öffentlichen Gesundheitsnotstand von internationaler Bedeutung“ erklärt. compassio setzt Gesetze, Erlasse und Empfehlungen der Behörden konsequent um. Die Maßnahmen erfolgen stufenweise und auf die verschiedenen Standorte länderspezifisch angepasst.

Was heißt das konkret:

  • Am 27. Februar 2020 wurde unter der Leitung des zentralen Qualitätsmanagements die Corona Gruppe gegründet zur Koordination und Umsetzung aller Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19.
  • Gesetze, Verordnungen und Erlasse der Bundesregierung und der Bundesländer werden tagesaktuell zur Umsetzung in den Einrichtungen aufbereitet.
  • Als eine erste einschneidende Maßnahme wurde das eingeschränkte Besuchsverbot bzw. Betretungsverbot für stationäre Pflegeeinrichtungen eingeführt, inklusive der Schließung der öffentlichen Cafés in den Einrichtungen.
  • Die Empfehlungen des Robert Koch Institutes werden tagesaktuell in Handlungsanleitungen verschriftet und den Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
  • Erstellung von Pandemieplänen für die Einrichtungen und ambulanten Diensten mit entsprechenden Maßnahmenplänen in Vorbereitung auf Verdachtsfälle und Ausbruchsgeschehen.
  • Aufbau von Präventions- und Eindämmungsstrategien
  • Erstellen von Arbeitshilfen, z.B. Aufbereiten von Mund-Nasen-Schutz, Umgang mit SARS-CoV-2, Hygienepläne.
  • Beantwortung von Fragen zum Coronavirus/SARS-CoV-2
  • Arbeitsrechtliche Beratung
  • Implementierung einer Notfall-Kinderbetreuung
  • Organisation der Versorgungssicherheit von Medizinprodukten unter Federführung der zentralen Einkaufs-Abteilung
  • Mitarbeiter Online Schulungen mit Zertifikat
  • Medialer Aufruf zur Akquise von personeller Unterstützung im Rahmen einer Aufwandsentschädigung: „Hilf mit! Gemeinsam für unsere Bewohner“.
  • Implementierung einer Beratungs-Hotline für Mitarbeiter/innen mit flankierenden Unterstützungsangeboten.
  • Seit Mai 2020 sind  Angehörigenbesuche zwar reglementiert, aber unter Wahrung von höchsten Schutzvorkehrungen wieder erlaubt. Das ist eine gute Entwicklung, die Bewohnern und Mitarbeitern guttut und ein kleines Stück Normalität in den Alltag zurückbringt.
  • Seit Oktober breitet sich das Virus stärker aus und erfasst das Land mit einer neuen Welle an Neuinfektionen. Wir sorgen uns sehr um unsere Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen. Es ist jetzt wichtig, dass wir als Gesellschaft solidarisch handeln und unsere Kontakte auf ein Mindestmaß reduzieren. Auch Besuche in den Einrichtungen sollten mit Bedacht und nur bei Notwendigkeit erfolgen.

Menschen in Pflegeeinrichtungen müssen geschützt werden. Hier erfahren Sie mehr über unser Schutz- und Hygienekonzept.

Weitere Informationen im Zusammenhang mit Covid-19 finden Sie online bei nachfolgenden Institutionen.

Umgang mit dem Coronavirus:

Der effektivste Schutz, so die Empfehlung des Robert Koch Institutes, ist die Einhaltung des Abstandsgebotes von 1,5 Metern, das korrekte Tragen des Mund-Nasenschutzes sowie die Befolgung von Hygieneregeln. Zudem sollten soziale Kontakte weiterhin vorsichtig und mit Bedacht gepflegt werden – insbesondere auch dann, wenn man selbst mit Risikogruppen wie älteren Menschen Kontakt hat. Neben der Einhaltung der Nieß- und Hustenetikette gehört unbedingt dazu, bei Erkrankungen der Atemwege andere nicht zu gefährden und Kontakte zu meiden. Besonders Pflegeeinrichtungen bleiben auch in Zukunft Hochrisiko-Zonen und Nährboden für das Virus. Wenn dieses den Weg in eine Einrichtung findet, dann ist eine Ausbreitung nur schwerlich zu verhindern mit tödlichen Folgen.